Geschichtskreis Carlsdorf In 2006/7 gründeten Carlsdorfer Bürgerinnen und Bürger den „Geschichtskreis Carlsdorf“. Ziel des Geschichtskreises ist es, das Interesse an der Geschichte der Hugenotten und Waldenser wach zu halten, hugenottische und waldensische Forschung zu betreiben und auch über die jüngere Geschichte zu berichten.
333 Jahre Carlsdorf 13. bis 16. Juni 2019 Flucht, Exil, Toleranz und Integration prägen von je her die Kulturgeschichte der Menschen. Die Europäische Kulturroute „Hugenotten- und Waldenserpfad“ erinnert an die Geschichte der Glaubensflüchtlinge, die vor über 300 Jahren nach Deutschland kamen. Sie vermittelt dieses historische Kulturerbe auf der über 2000 km langen europäischen Wegroute. Die hugenottischen Vorfahren der Carlsdorfer verließen ihre Heimat im Queyras, ein Teil der damaligen Dauphiné in Frankreich, bereits im August 1685. Dies geschah noch vor dem Widerruf des Ediktes von Nantes (Oktober 1685). Ihr Fluchtweg führte sie von Abriès im Queyras über den Col des Thures“ in Richtung Schweiz (Genf, Bern, Zürich und Schaffhausen). Nach Verlassen der Schweiz zogen sie weiter über Heidelberg, Frankfurt bis Hofgeismar. Noch vor ihrer Ankunft in Hofgeismar, am 22. Februar 1686, wurde am 19. Januar ihr späterer Siedlungsort Carlsdorf, - zwischen Strauchberg und der Lichten Heide am Diebesweg - , bestimmt. Paul du Ry, der hugenottische Hofbau-meister des Landgrafen Carl, übernahm die Planung der Siedlung. .
Stand:  29.03.2019
Carlsdorf
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